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Camera Obscura
Die Camera Obscura zählt ebenso wie ihr Vorläufer, die Lochkamera, zu den Urformen der fotografischen Kamera und dient zur Erzeugung von reellen Bildern. Sie besteht aus einem lichtdichten Kasten mit einem Loch, in das eine Sammellinse eingefügt wurde. Auf der transparenten Rückwand der Kamera entsteht – seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend – das Bild eines von der Linse anvisierten Objektes. Dieses Bild auf der Rückwand ist allerdings nur bei Dunkelheit zu erkennen, wodurch der Kopf der Anwender und die Camera Obscura zumeist mit einem Tuch bedeckt sind. Das Prinzip ist sehr alt, wurde bereits von Aristoteles beschrieben und fand im elften Jahrhundert erstmals praktische Anwendung.
Canon
Bei Canon handelt es sich um ein japanisches Unternehmen, das im Jahr 1935 gegründet wurde und von Beginn an Kameras im Kleinbildformat herstellte, wobei es sich zunächst auf Nachbauten konzentrierte. So ähnelte das erste Modell, die Kwanon, stark der Kamera des Konkurrenten Leica, ebenso wie die Nachfolgemodelle der Hansa Canon. Das Unternehmen stellte seine Apparate jedoch nicht im Alleingang her, sondern lagerte die Produktion der Linsen an eine Firma aus, die später als Nikon Corporation bekannt wurde und eine ernste Konkurrenz für Canon darstellte. Erst 1947 holte Canon die Linsenproduktion ins eigene Haus.

F-Serie

1956 gelang es Canon, sich von den Nachbauten zu lösen, und ein eigenständiges Profil und Design zu entwickeln. Mit der F-Serie, die Mitte der 1960er Jahre eingeführt wurde, gelang dem Unternehmen der Durchbruch auf dem Weltmarkt. Die Serie überzeugte vor allem durch eine stark vereinfachte Einlegung des Films, der bei Aufnahmen durch das manuelle Spannen automatisch geführt wurde. Kurze Zeit später führte Canon den motorisierten Transport der Filme ein. Zudem etablierte sich das Unternehmen mit der Spiegelreflexkamera F-1 mit der nicht nur bis zu neun Bilder pro Sekunde geschossen werden konnten, sondern die auch einen transparenten Membranspiegel aufwies, so dass der Fotograf das Objekt auch während der Aufnahmen im Sucher hatte.

A-Serie und EOS 650

1976 revolutionierte Canon die Fotografie mit der Einführung der A-Serie, da sie nicht nur über eine Blendenautomatik verfügte, sondern auch über ein CPU-gesteuertes Belichtungsprogramm. Erst Ende der 1980er Jahre gelang es dem Unternehmen mit der Entwicklung der EOS 650 jedoch, mit den hochwertigen Kameras des Konkurrenten Nikon gleichzuziehen. Die erste Spiegelreflexkamera des Unternehmens verfügte über einen Autofokus, dessen Motor sich im Objektiv befand, sowie über einen Ultraschallmotor, der fast lautlos arbeitete.
Canon RC-701
Mitte der 1980er Jahre bot das Unternehmen mit der Canon RC-701 ebenfalls seine erste Digitalkamera an. Das Engagement Canons im Segment der digitalen Fotografie zeigte schnell Erfolge, seit 2002 ist das Unternehmen in Westeuropa der Marktführer in diesem Bereich, seit 2003 in Japan. Neben den Kameras bietet das Unternehmen auch ein umfangreiches Zubehör für alle Serien an.
Copyright
Zumeist wird bei Bildern oder anderen Publikationen angegeben, dass das Copyright beachtet und gewahrt werden solle. Der Begriff des Copyright oder Copyright Law entspringt der sowohl US-amerikanischen als auch der singapurischen Rechtsprechung. Das Copyright gehört zwar zum Common Law, zählt jedoch zur selben Rechtsfamilie wie das in Deutschland geltende Urheberrecht. Beide Rechtsordnungen regeln die Besitz-, Patent- und Verbreitungsrechte an Publikationen wie Bildern, sind jedoch nicht in allen Teilen deckungsgleich.
Computer
Bei einem Computer handelt es sich um ein Gerät zur Datenverarbeitung. Diese nüchterne Erklärung wird den Geräten, welche die Welt seit weniger als 100 Jahren auf allen Ebenen umkrempeln, jedoch kaum gerecht. Bereits in den 1830er Jahren wurden die ersten Vorüberlegungen im Bereich der Rechenmaschinen vorgestellt, die Anfang der 1940er Jahre in den Prototypen der universell programmierbaren Computer gipfelten. In den ersten Jahrzehnten nach der Entwicklung von Konrad Zuse entstanden die ersten Rechner, die allerdings aufgrund der großen Bauteile wie den Relais enorme Dimensionen erreichten.

Mit der Entwicklung der Halbleitertechnologie, dank der Mitte des 20. Jahrhunderts sogenannte integrierte Schaltkreise und damit die ersten Computerchips hergestellt wurden, schrumpften die Computer und wurden nach und nach zu einem Massenphänomen, das das sich ab den 1980er Jahren immer rasanter auch in die privaten Haushalte ausbreitete, eine Entwicklung, die von vielen damaligen Experten nicht für möglich gehalten wurde. Heute sind für die meisten Menschen Computer nicht mehr wegzudenken. Die Rechenmaschinen dominieren weite Teile des Lebens, was nicht zuletzt an der umfassenden Vernetzung der Maschinen per Internet seit den 1990er Jahren liegt.

Auch die Fotografie ist davon nicht verschont geblieben. Die Digitalisierung hat das Handwerk der Fotografie von Grund auf geändert. Die Bildbearbeitung und Entwicklung von Bildern wird heute in der Regel nicht mehr manuell erledigt, sondern am Computer an Fotos in digitaler Form. Bestenfalls findet noch eine Mischform aus manueller und digitaler Bearbeitung und Entwicklung Anwendung. Zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme unterstützen sowohl professionelle Fotografen als auch Laien bei der Arbeit mit ihren digitalen Bildern.

Die Menschheit befindet sich derzeit immer noch mitten in der Ära der Digitalisierung und der Computertechnologie und ein Ende ist nicht abzusehen. Im Gegenteil. Die Experten erwarten, dass die Entwicklung immer rasanter verläuft und die Computertechnologie weiter in das Leben der Menschen eingreift und vor nichts Halt macht. Superschnelle Quantencomputer werden die Computertechnologie einen riesigen Sprung voranbringen, Think Tanks und Forscher arbeiten an künstlichen Intelligenzen und einer stärkeren Verquickung von Computersystemen mit biologischen Systemen. Transhumanisten träumen gar davon, dass die Computertechnologie den Menschen durch Optimierungen gar über das Menschsein hinaushebt, ein Traum, der allerdings bereits Einzug in zahlreiche Dystopien gefunden hat.

Chronologie
Bei der Chronologie handelt es sich um die Lehre von der Zeit. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Bezeichnungen „chrónos“ = Zeit und „lógos“ = Lehre zusammen. Diese Lehre besteht aus vier Teilaspekten. Zum einen behandelt die Chronologie die Zeit als physikalisches Phänomen, zum anderen den Aspekt der Datierung bestimmter Ereignisse in der Geschichte. Zudem wird unter Chronologie die allgemeine Chronologie verstanden, das heißt, die Kalendersysteme und die Jahreszählung. Nicht zuletzt wird der Begriff der Zeit und des Zeit- oder auch Ereignisablaufes in der Alltagssprache verwendet, wie die Zeitleisten oder die Chronologie der Mathematik oder der Musik.