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Dateiformat
Die bei der digitalen Fotografie entstandenen Bilder werden in Dateien auf entsprechenden Trägermedien gespeichert. Je nach Zweck werden hierfür unterschiedliche Datei- beziehungsweise Grafikformate verwendet. Es existieren zahlreiche unterschiedliche Formate, doch nur wenige haben sich endgültig durchsetzen können. Sollen die Bilder einer umfassenden Bildbearbeitung unterzogen werden, eignet sich die Speicherung des Bildes in einer Vektorgrafik, da die meisten professionellen Bildbearbeitungsprogramme mit diesem Grafikformat arbeiten. Da Vektorgrafiken sich nicht aus numerischen Werten zusammensetzen, sondern durch Polygone, Linien und Kurven charakterisiert werden, die von Schlüsselpunkten abhängig sind, können sie beliebig bearbeitet werden, ohne dass die Bildqualität verändert wird. 

Die gängigsten Grafikformate sind jedoch die sogenannten Rastergrafiken wie das JPEG-, BMP- oder GIF-Bildformat. Bei diesen Grafikformaten ist eine Weiterverarbeitung sehr eingeschränkt, da die numerischen Werte sowie Farb- und Helligkeitswerte festgelegt sind. So können sie beispielsweise nicht ohne eine Beeinträchtigung der Qualität vergrößert werden, da die Anzahl der vorhandenen Pixel auch bei einer Veränderung der horizontalen und der vertikalen Achse bestehen bleiben und sich die einzelnen Pixel lediglich mit ausdehnen. Das Bild wirkt also bei einer stärkeren Vergrößerung schnell grobkörnig. Ein weiterer Nachteil der Rastergrafiken ist, dass diese Grafikformate auf dem Datenträger recht viel Platz wegnehmen, sobald die Informationen in den Dateien zu viel werden. Hier können allerdings Komprimierungsprogramme abhelfen. Der Vorteil ist, dass diese Dateiformate von allen gängigen Programmen geöffnet werden können, ein spezielles Programm ist nicht nötig.
Diagonale
Die Diagonale bezeichnet nicht nur in der Fotografie sondern in der gesamten bildenden Kunst eines der grundlegendsten Gestaltungselemente der Bilder.  Der Begriff wird für eine Linie verwendet, die unter anderem in Fotos von links unten nach rechts oben verläuft. Die Gegendiagonale verläuft logischerweise von links oben nach rechts unten. Entsprechend der Lese- und Schreibrichtung im westlichen Kulturkreis wird die Diagonale als positiv und die Gegendiagonale als negativ empfunden und so auch unterschwellig auf Bildern wahrgenommen. So wird ein Bild, das eine positive Diagonale beinhaltet, in der Regel wohlwollend betrachtet, wohingegen dasselbe Motiv mit einer Gegendiagonale eher als negativ empfunden wird. Zudem wird durch eine Diagonale im Bild eine stärkere Dynamik erzeugt. Die Diagonalmethode ist darüber hinaus ein wichtiges Kompositionselement in der bildenden Kunst, um die Bilder zu strukturieren. So wird ein rechteckiges Format mit dieser Methode in zwei quadratische Flächen zur Bildanordnung aufgeteilt.
Digitale Fotografie
Die Digitalisierung der Welt hat auch vor der Fotografie nicht Halt gemacht und sie in allen Bereichen verändert. Bereits 1975 wurde der erste Prototyp einer Digitalkamera von Kodak präsentiert. Allerdings sollte es noch bis 1991 dauern, bis die neue Kamera zu einem massentauglichen Phänomen wurde. Doch in diesem Jahr begann sie, ausgehend von der damaligen Fachmesse CeBIT, ihren unaufhaltsamen Siegeszug. Im Jahr 2000 erlebte die analoge Fotografie noch einmal einen Höhepunkt, die Verkäufe von Filmen erreichten bis dato nicht erreichte Zahlen. Doch im Jahr darauf brachen die Verkäufe ein. Innerhalb von nur zwölf Jahren sank die Zahl der verkauften Filme je nach Markt um bis zu 99 Prozent.

Digitale Speichermedien

Dies zeigt auch eine der grundlegendsten Veränderungen der Digitalisierung. Diese betrifft die Speichermedien. Zu Beginn der Fotografie wurden die Aufnahmen auf Platten gebannt, die eine lichtempfindliche Emulsion aufwiesen. Später wurde der Film mit einer ebensolchen Emulsion zum gängigen Speichermedium. Ob Platte oder Film, nachdem die Aufnahmen getätigt wurden und die Trägermedien belichtet, mussten sie in einem recht aufwendigen chemischen Verfahren in einer Dunkelkammer in sogenannte Negative entwickelt werden, von denen dann Abzüge auf Fotopapier hergestellt werden konnten.

Dateiformate

Die Digitalisierung hat die physischen Träger aus der Fotografie verbannt. In der digitalen Fotografie sorgt ein lichtempfindlicher, elektronischer Sensor in der Kamera für die Aufnahme der Bilder. Die von dem Sensor aufgenommenen Bilder werden wiederum abgefragt und statt auf einen Film in Form von digitalen Informationen Pixel für Pixel als Datei auf ein elektronisches Speichermedium gebannt. Je nach Kamera können hierfür unterschiedliche Dateiformate Anwendung finden. Das gängigste Format ist wohl JPEG, bei dem es allerdings durch die Komprimierung zu Qualitätsverlusten des Bildes kommen kann. Höherwertige Kameras speichern die Bildinformationen im RAW-Format, einem sogenannten digitalen Negativ, bei dem die Nachbearbeitung leichter fällt.

Bildformate

Weitgehend gleich geblieben sind die Formate. Digitale Kompaktkameras oder Spiegelreflexkameras weisen ein Seitenverhältnis von 4:3 oder 3:2 auf, was den analogen Kompakt- und Kleinkameras entspricht. Eine weitere Besonderheit der meisten digitalen Kameras ist allerdings, dass sie nicht mehr nur Bilder machen können, sondern einfache Hybridformen aus Fotoapparat und Filmkamera sind und auf diese Weise auch bewegte Bilder digital aufgezeichnet werden können.

Bearbeitung und Entwicklung

Bei der Herstellung der Bilder wurde die Dunkelkammer der analogen Fotografie durch Scanner, Computer und Drucker, die sogenannte digitale Dunkelkammer, ersetzt. Ein Scanner wird allerdings selten benötigt, da die auf der Speicherkarte der Kamera befindlichen Bilder direkt auf den Computer kopiert werden können, wo sie gelagert und mit zahlreichen Bildbearbeitungsprogrammen bearbeitet werden können. Ein solches Gerät kommt lediglich zum Einsatz, wenn Bilder auf analogen Trägermedien digitalisiert werden sollen. Werden die Bilder nicht weiterverarbeitet, kann mittlerweile auch der Computer als Mittler ausgeschaltet und die Bilder direkt von der Speicherkarte gedruckt werden.

Vorteile der digitalen Fotografie

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bilder im Dateiformat nun sehr einfach gelagert werden können und sie sehr lange ohne Qualitätsverlust existieren, solange nicht der Datenträger irreparabel geschädigt wird, auf dem sie sich befinden. Zudem sind die platzsparend verstaut. Es belegen keine dicken Fotobände mehr die Regale und man muss sich nicht um die Negative sorgen. Verstaut auf einen USB-Stick oder eine Speicherkarte nehmen sie kaum Platz weg.

Soziokulturelle Auswirkungen

Die Entwicklung der digitalen Fotografie hat auch zu starken kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen geführt. Fotos können überall und jederzeit einfach gemacht werden, nicht zuletzt dank der Kamerafunktion der Mobiltelefone. Niemand muss sich um teures Trägermaterial machen, das durch ein missglücktes Bild nicht mehr nutzbar ist. Zudem bietet das Internet einen schnellen und einfachen Austausch von Bildern, so dass sich in den vergangenen Jahren neue Formen der Fotografie entwickelt haben, etwa die sogenannten Selfies. Allerdings bietet diese Entwicklung auch Gefahren, von denen gerade Jugendliche betroffen sind.



Digitale Speichermedien

Die Digitalisierung hat die Welt der Fotografie revolutioniert. Auf diese Weise ist es möglich, ohne großen finanziellen Aufwand in kurzer Zeit zahlreiche Bilder zu schießen. Zudem hat sich die Frage der Aufbewahrung der Fotos grundlegend geändert. In digitaler Form benötigen die Bilder zwar immer noch ein Trägermedium, doch dank des Fortschrittes der Computertechnologie werden diese Träger immer leichter, so dass kaum noch Platz notwendig ist, um die Fotos zu lagern. Zudem können sie einfacher transportiert werden. Zur Aufbewahrung der Fotos stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.

Moderne Speicherkarten mögen zwar reichlich Speicherplatz bieten, doch dieser ist irgendwann doch ausgereizt und die Karte muss gelehrt werden, um weiter fotografieren zu können. Der sicherste Aufbewahrungsort ist sicherlich der heimische PC. Mittels USB-Verbindung lassen sich die Daten schnell und einfach übertragen. Zudem weisen die meisten Computer heutzutage Slots auf, in denen die Speicherkarten der Digitalkamera direkt ausgelesen werden können. Sicherheitshalber sollten die Bilder zunächst nur kopiert werden, um auszuschließen, dass bei der Übertragung etwas schief geht. Erst wenn sichergestellt wurde, dass alles ordnungsgemäß übertragen wurde, können die Bilder auf der Karte gelöscht werden.

Zudem ist es ratsam, eine Sicherheitskopie anzufertigen, um sicherzugehen, dass die Daten bei einem eventuellen Crash der Festplatte nicht verloren gehen. Dies kann ganz klassisch geschehen, indem eine CD oder DVD mit den Daten gebrannt wird. Auch USB-Sticks sind ideale Trägermedien für die Bilder, da sie klein und handlich sind, so dass sie überall verstaut und transportiert werden können. Der Speicher der Medien ist allerdings begrenzt, so dass sich im Laufe der Zeit zahlreiche CDs und Sticks ansammeln. Um Chaos zu vermeiden, können die Bilder ebenfalls auf externen Festplatten mit USB-Anschluss gespeichert werden, die gigantische Datenmengen aufnehmen können und dennoch überall in der Wohnung oder dem Haus platzsparend aufbewahrt sowie transportiert werden können.

Digitalisierung
Bei der Digitalisierung handelt es sich um ein Verfahren, analoge Filmaufnahmen, Bilder und Fotografien in digitale Informationen zu umzuwandeln, um sie elektronisch zu speichern oder sie zu verarbeiten. Bei diesem Verfahren werden spezielle Sensoren eingesetzt, welche die physische Größe der analogen Filme, Bilder und Fotos misst und sie in elektronische Spannung verwandelt, die dann wiederum von speziellen Programmen in für Speichermedien geeignete Datenformate und für Computer lesbare Informationen, also Codes, verwandelt.

Rastern und Quantifizierung

Dies wird in zwei Schritten vollzogen. Ein einfacher Bildscanner oder ein spezieller Filmscanner rastern die vorliegenden Bilder, zerlegen diese also in zahlreiche kleine Bildpunkte beziehungsweise Pixel, welche die für sie relevanten Informationen hinsichtlich Farbe und Struktur tragen. Diese Daten werden allerdings bei der Digitalisierung gerundet, das heißt quantifiziert, da elektronische Medien, anders als das menschliche Auge und Gehirn, die Farbinformationen nicht kontinuierlich verarbeiten kann, sondern nur stufenweise.

Argumente für Digitalisierung

Für die Digitalisierung analoger Medien können mehrere Gründe vorliegen. Zum einen sind die Medien in digitaler Form deutlich langlebiger, es sei denn, der Datenträger wird irreparabel beschädigt. Der Platzbedarf für digitale Medien ist deutlich geringer als bei ihren analogen Pendants. Die Datensätze können schneller verarbeitet und auch zielgenauer durchsucht werden. Zudem können sie schneller und einfacher kopiert und transportiert werden, ohne dass es zu Qualitätsverlusten und Fehlern kommt. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass die Transformierung zu einem Qualitätsverlust führt. Gerade bei Bildern, da, wie bereits erwähnt, die Farbwerte nur gerundet werden können und die Auflösung endlich ist.

Entwicklung

Die Digitalisierung von Medien hat in den vergangenen Jahren einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Zu Beginn der 1990er wurde damit begonnen, analoge Medien in digitale Form zu bringen. Die Entwicklung verlief rasant. Waren 1993 erst drei Prozent der weltweiten analogen Medien in digitaler Form verfügbar, schätzen Experten, dass es im Jahr 2007 bereits um 94 Prozent handelte. Da die Digitalisierung analoger Medien exponentiell verlief, wird davon ausgegangen, dass die Grenze der 50 Prozent 2002 überschritten wurde. Das Jahr gilt daher als digitale Epoche der Menschheitsgeschichte.
Direktdruck
Das Aufkommen der digitalen Fotografie hat die Dunkelkammer besonders bei Amateurfotografen und –entwicklern unpopulär werden lassen. Die sogenannte „digitale Dunkelkammer“, bestehend aus Scanner, Computer und Drucker, hat die klassische Dunkelkammer weitgehend ersetzt. Doch auch hier hat die Entwicklung nicht haltgemacht und die digitale Dunkelkammer bereits deutlich reduziert. Die meisten Fotodrucker verfügen heutzutage über einen USB-Anschluss, über den die Bilder direkt von der Kamera auf den Drucker kopiert werden können. Der Vorgang des Direktdruckes wird von der Kamera aus koordiniert. Darüber hinaus sind an den meisten Fotodruckern Slots für die Karte der Digitalkamera vorhanden, so dass die Bilder direkt von dem Datenträger aus gedruckt werden können. Der Nachteil des Direktdruckes ist, dass die Bilder vor dem Druck nicht mehr bearbeitet werden können, da der Computer für die Bildbearbeitung und Datenübermittler bei diesem Verfahren ausgeschaltet wurde.
Doppelbelichtung
Die Doppelbelichtung oder Mehrfachbelichtung ist ein Phänomen, das in der Regel bei analogen Kameras in Erscheinung tritt. Hierbei handelt es sich um eine mehrfache Belichtung ein und desselben Stück Films, so dass sich zwei oder mehr Bilder überlagern beziehungsweise zwei oder mehrere Realitätsebenen auf einem Bild festgehalten werden. In der Amateurfotografie war dies anfangs ein Ärgernis, da die Doppelbelichtung häufig auf Bedienfehler zurückzuführen war. Allerdings hat sich die Doppelbelichtung bei professionellen Fotografen und Künstlern schnell als Gestaltungsmittel etabliert, so dass spezielle Kameras entwickelt wurden, bei denen das automatische Weiterspulen des Filmes verhindert werden kann. 

Für gelungene, doppelt belichtete Aufnahmen ist in der Regel einige Erfahrung nötig, da die Durchführung recht schwierig ist, obwohl auch zufällige Doppelbelichtungen schöne Bilder ergeben können. Die verschiedenen Belichtungen müssen auf dem Film zusammenpassen, mit unterschiedlichen Belichtungen und Hintergründen kann die Transparenz der Objekte variiert werden. So ist eine gut ausgeleuchtete Person vor einem dunklen Hintergrund klar zu erkennen, während dieselbe Person vor einem helleren Hintergrund durchsichtiger wird. In den Zeiten der Digitalfotografie ist allerdings nicht mehr viel Erfahrung nötig, um den Effekt der Doppelbelichtung auf einer Aufnahme zu realisieren, da sie mit wenigen Mausklicks bei der Bildbearbeitung am Computer vorgenommen werden kann. Zudem ist die Funktion der Doppelbelichtung bei Digitalkameras kaum noch vorhanden.

Dritte-Regel
Die Dritte-Regel oder auch Zwei-Drittel-Regel bezeichnet in der Fotografie ein Ordnungsprinzip der Bildgestaltung, das sich aus dem Goldenen Schnitt entwickelt hat. Bei der Planung einer Aufnahme wird das Bild gedanklich in neun gleich große Bereiche unterteilt. Das eigentliche Motiv kann nun in vier der Bereiche liegen oder auf einer Linie zwischen den Bereichen. Wichtig ist jedoch, dass sich die Achse des Motives auf der Teilungslinie des Goldenen Schnittes befindet, das Bild also auf 2/3 der Längsachse teilt. 

Markante Einzelheiten können auf den Schnittpunkten der Linien platziert werden. Im Gegensatz zu Bildern, in denen das Motiv in der Mitte platziert wurde, wirken Aufnahmen, die nach der Dritte-Regel getätigt wurden, harmonischer und dynamischer. Die Genauigkeit der Dritte-Regel ist allerdings umstritten. Bei einer gezielten Untersuchung von Fotografien kam der Niederländer Edwin Westhoff zu der Erkenntnis, dass das Ordnungsprinzip zu ungenau sei und die starken Punkte der Bilder vielmehr auf den Diagonallinien liegen. Zudem sei das Diagonalprinzip idealer für Fotografien, da die Formate zumeist rechteckig sind. Die Dritte-Regel eignet sich eher für quadratische Formate.
Druck und Scan
Bei der digitalisierten Fotografie ist die Dunkelkammer nicht mehr notwendig, auch wenn die Nachbearbeitung der Bilder am Computer von vielen als „digitale Dunkelkammer“ bezeichnet wird. Diese „digitale Dunkelkammer“ umfasst in der Regel die Geräte Scanner, Computer und Drucker. Mit einem herkömmlichen Scanner können bereits fertig entwickelte Bilder eingescannt und bearbeitet werden. Soll allerdings ein von einem Film gescannt werden, muss auf spezielle Filmscanner, zurückgegriffen werden, da normale Durchlicht-Flachbettscanner dafür nicht geeignet sind. Diese Filmscanner kopieren den Film und wandeln diesen in digitale Informationen um, die auf dem Computer im Grafikformat erscheinen. Hier wird die Bearbeitung der Grafiken mittels spezieller Bearbeitungsprogramme vorgenommen, bevor die fertigen Bilder rausgedruckt werden.

Für den Druck der Bilder kann natürlich ein herkömmlicher Drucker verwendet werden, wobei die Qualität des Resultates allerdings zumeist zu wünschen übrig lässt. Idealerweise werden die Bilder mit einem Fotodrucker produziert. Diese verwenden spezielles Fotopapier, auf das mit einer verbesserten Tintenstrahltechnik oder dem sogenannten Thermosublimationsverfahren die Motive gebannt werden. Darüber hinaus zeichnen sich die Fotodrucker durch einen randlosen Druck aus, ein Merkmal, das sie von den herkömmlichen Bürodruckern unterscheidet, da es bei diesen zu Tröpfchenbildungen kommt.

Momentan sind Fotodrucker in großer Zahl auf dem Markt erhältlich. Sie können an einen herkömmlichen PC angeschlossen werden, viele weisen auch USB-Anschlüsse für die Kamera auf, um einen Direktdruck vornehmen zu können. Der Druckvorgang wird über die Kamera bedient. Zudem verfügen viele Fotodrucker über Slots für die Karte der Kamera, so dass Scanner Computer als Mittler und Datenüberträger ausgeschlossen wird und die Bilder direkt gedruckt werden können, wenn sie vorher nicht bearbeitet werden sollen. Leider gibt es derzeit keine einheitliche Definition zu den Qualitätsstandards von Fotodruckern, so dass die qualitativen Unterschiede stark schwanken. Vor dem Kauf eines Fotodruckers sollte sich der Interessent also intensiv mit dem Markt beschäftigen.
Dunkelkammer
Die Dunkelkammer ist der klassische Ort, in dem die auf den analogen Film gebannten Motive auf das Fotopapier gebannt werden. Bei der Arbeit in der Dunkelkammer ist einiges zu beachten, um sicherzustellen, dass gelungene Bilder entstehen. Zum einen darf, wie der Name schon andeutet, der Raum, in dem die Entwicklung der Bilder stattfindet, kein Licht von außen hereinlassen, da mit sehr lichtempfindlichen chemischen Materialien wie Emulsionen gearbeitet wird. Allerdings vertragen diese Materialien einige Lichtarten mit einer bestimmten Wellenlänge, so dass nicht in völliger Dunkelheit gearbeitet werden muss, was aufgrund der Arbeit mit Chemikalien gefährlich wäre, sondern die Beleuchtung der Dunkelkammer mit einem Speziallicht möglich ist.

Der geeignete Raum

Für die Entwicklung von Filmen daheim eignet sich bereits ein fensterloses Badezimmer, bei dem alle Lichteinfallquellen wie beispielsweise die Schlüssellöcher gut abgedichtet werden. Für professionelle Arbeiten sollte es allerdings schon ein spezielles Fotolabor mit einer sogenannten Lichtschleuse, das heißt zwei Türen oder einer Tür und einem dicken Vorhang sein. Für die Be- und Entlüftung sorgen sogenannte Lichtlabyrinthe, Kanäle, die mehrfach rechtwinklig umgeleitet werden und an deren Ende ein Ventilator steht. Dies ist auch notwendig, da die Luft in einer Dunkelkammer schnell stickig und der Geruch der Chemikalien unangenehm wird.

Speziallicht

Die Arbeit mit Speziallicht betrifft allerdings nur die Arbeit mit Schwarz-Weiß-Filmen. Die Verarbeitung von Farbfilmen gestaltet sich schwieriger, da hierbei die verwendeten Materialien für nahezu alle Lichtarten zu empfindlich sind. Hier wird zumeist auf die sogenannte Tankentwicklung zurückgegriffen, bei der sich die Materialien statt in Schalen, wie bei der SW-Fotografie, in lichtdichten Tanks befinden. Bei dieser Arbeit ist einige Erfahrung nötig, da die Entwicklung von außen nicht eingesehen werden kann. 

Fehlerquellen

So kann sich schnell der Fehlerteufel einschleichen, der die Qualität der Abzüge beeinträchtigt. Ein klassischer Fehler ist beispielsweise ein schwarzer Streifen, der sich durch den Film zieht. In diesem Fall ist Licht in die Filmdose gelangt. Ein ungleichmäßiger, horizontal verlaufender Streifen deutet auf zu wenig Entwickler in der Dose hin, Kalkflecken auf dem Film auf zu kalkhaltiges Wasser bei der Wässerung.
Datum
Der Begriff Datum bezeichnet einen Tag im Rahmen eines beliebigen kalendarischen Bezugsrahmens innerhalb einer bestimmten Zeitzone. Das Wort stammt aus dem lateinischen Sprachraum und bedeutet übersetzt „gegeben“. Es befindet sich in zahlreichen Schlussformeln von Briefen und Schriften in lateinischer Sprache. Das Datum wird in verschiedenen Varianten angegeben. Im Mittelalter wurde jedem einzelnen Tag des Jahres ein anderer Name gegeben. Heute wird eine Datumsangabe zumeist mit einer Zahlenkombination realisiert, deren Form von Kultur zu Kultur unterschiedlich ist.

In weiten Teilen des deutschsprachigen Raumes erfolgt die schriftliche Angabe des Datums nach ISO-Norm 8601. Die Anordnung der Daten ist wie folgt:

Tag.Monat.Jahr beziehungsweise tT.mM.JJJJ, wobei Nullen, die an erster Stelle stehen, weggelassen werden, oder TT.MM.JJJ mit den Nullen. Angaben zum Jahrhundert können ebenfalls weggelassen werden. Im amerikanischen Sprachraum hingegen wird zuerst der Monat genannt, also MM.TT.JJJJ. Um Missverständnisse zu vermeiden, wurde eine internationale Norm eingeführt, die zuerst die Jahreszahl anführt und zuletzt den Tag. Also JJJ.MM.TT. Diese Norm hat sich allerdings bislang nicht überall durchsetzen können.

Datumsgrenze
Die Datumsgrenze ist eine Linie, welche die von Pol zu Pol über die Erde beziehungsweise durch den Pazifischen Ozean verläuft. Hierbei handelt es sich um den 180. Längengrad. Bei der Überquerung dieser Grenze wird eine andere Zeitzone mit einem anderen Datum betreten. Wird die Datumsgrenze von West nach Ost übertreten, gilt der nächste Kalendertag. Wird die Grenze hingegen in der Gegenrichtung überschritten, gilt der vorhergehende Tag. Für Nachbarn, die in dieser Region nahe beieinander wohnen, kann also theoretisch ein anderes Datum herrschen, selbst, wenn sie im selben Staat leben. Allerdings haben sich die Staaten zumeist aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen für eine Zeitzone entschieden, andere wechseln in ihrer Gesamtheit wiederum nach Bedarf. So wechselte Samoa in der Vergangenheit bereits mehrfach die Zeitzone, um die Kontakte zu Wirtschaftspartnern zu stärken.
Dekade
Der Begriff Dekade stammt aus dem Altgriechischen und basiert auf dem Wortstamm „dekád-“, was übersetzt „Zehnzahl“ bedeutet. Die Dekade bezeichnet in der Chronologie mehrere Bereiche. Im alten Ägypten wurde die lange, zehn Tage andauernde Woche als Dekade oder Dekane bezeichnet. Heute wird darunter ebenfalls ein Zeitraum von zehn Tagen mit dem Begriff bezeichnet. Auch ein Jahrzehnt gilt als eine Dekade.
Diskordianischer Kalender
Der diskordianische Kalender ist, obwohl er über ein funktionierendes Kalendersystem verfügt, vielmehr als satirischer Kalender zu verstehen. Er ist ein sehr junger Kalender und wurde zum ersten Mal um 1969 beziehungsweise 1970 in den späteren Auflagen der Principia Discordia veröffentlicht. Die Principia Discordia ist eine Sammlung von Parodien, die sich in Form von Illustrationen und religiösen Texten kritisch mit der Romantrilogie „Illuminatus!“ auseinandersetzen.

Hintergrund

Der Diskordianismus (von lateinisch discordia – „Zwietracht“), auf dem die Narration des Kalendersystems beruht, ist eine Religionsparodie, welche Verschwörungstheorien und um die Illuminaten sowie neuheidnische Bewegungen aufs Korn nimmt. Die anarchische Strömung fand vor allem in den 1980er Jahren weite Verbreitung. Mittlerweile hat sich der Diskordianismus, der auf keinen festen Regeln besteht außer der Missachtung von Zwängen und Autoritäten, weitgehend verselbstständigt und verfügt vor allem im Internet über zahlreiche Anhänger.

Aufbau

Der diskordianische Kalender ist ein Kalendersystem, das zur Gruppe der Sonnenkalender gehört. Der Kalender teilt das Jahr in fünf Monate auf, die über 73 Tage verfügen und die auch Jahreszeiten genannt werden. Zudem weist der diskordianische Kalender 73 Wochen auf, die jeweils fünf Tage lang sind. Der Kalender verfügt ebenfalls über eine Schaltregelung, durch die der erste Monat im Schaltjahr einen weiteren Tag erhält. In jedem Monat findet einer der fünf apostolischen Feiertage des Diskordianismus statt. Diese werden am 50. Tag des Monats gefeiert beziehungsweise 23 Tage vor dem Monatsende.

Narration

Als Monatsnamen des deutschen diskordianischen Kalenders lauten häufig Chaos, Zwietracht, Verwirrung, Bürokratie und der Ausklang. Damit basiert der Kalender auf dem sogenannten Gesetz der Fünf, das besagt, dass alles im Universum auf die Zahl fünf zurückgeführt werden kann, die Quersumme der Illuminatenzahl 23. Auf diese Weise ist der Kalender aufgebaut. 73 (Tage) x 5 (Monate) oder 73 (Wochen) x 5 (Tage) = 365 (Tage). Die 73 Tage beziehungsweise Wochen können wieder auf die Zahl 5 zurückgeführt werden, indem ihre Quersumme durch zwei geteilt wird. Die Form des Kalenders bildet eine Art Schöpfungsgeschichte ab, die im sogenannten Book of Uterus beschrieben wurde. Demnach entstand das Chaos aus dem formlosen Chao, woraus die Zwietracht hervorging, die wiederum Verwirrung stiftete. Daraus entwickelte sich die Bürokratie, ein Zustand, der die Kräfte ausbalancierte, doch am Ende stagnierte, wodurch der Ausklang eingeleitet wurde, ein Zustand der Unordnung, wodurch sich der Kreis zum Chao schließt.