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Effekte
Seit den Anfängen von Film und Fotografie wird versucht, die Bilder mit Effekten zu optimieren und so die Aufmerksamkeit des Publikums stärker anzuziehen und zu fesseln. Das geschickte Einsetzen der Bewegungsunschärfe kann beispielsweise in der eingefrorenen Momentaufnahme einer Bewegung den Anschein von Dynamik erwecken, die Doppelbelichtung von Bildern ist längst Standard. Zahlreiche Belichtungseffekte, Entwicklungseffekte und Bildeffekte etwa mit Filtern oder Objektivvorsätzen geben der kreativen Entfaltung bei der Fotografie einen enormen Spielraum. Mit der Digitalisierung der Fotografie und der umfassenden Bearbeitungsmöglichkeiten am Computer scheinen der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Doch Achtung, auch hier gilt wie in den meisten Fällen: Viel hilft nicht immer viel. Ganz im Gegenteil. Zu starke Bemühungen, ein Bild aufzuwerten wirken schnell effekthascherisch und zerstören den Gesamteindruck der Aufnahme. 
Einstelllicht
Beim Einstelllicht handelt es sich um einen Teil eines Studioblitzgerätes und ist meist eine in den Blitzkopf integrierte Halogenlampe. Mit diesem Einstelllicht werden die Wirkung des Blitzes und der Schattenverlauf vor dem Auslösen der Aufnahme getestet. Allerdings entspricht die Wirkung des Einstelllichtes nicht immer dem endgültigen Kontrast des Blitzes. Vor allem, wenn billige Lampen genommen wurden, kann es zu starken Unterschieden zwischen Einstelllicht und Blitz kommen. Das Einstelllicht kann mit hochwertigen Lampen jedoch auch als Dauerlicht genutzt werden.

Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit in der Fotografie gibt an, wie sensibel die physischen Aufnahme- und Trägermedien wie Platte, Film, Negativ und Aufnahmesensor auf Licht reagieren. Die Werte wurden lange Zeit in den Normierungen DIN oder GHOST angegeben. Diese Angaben wurden jedoch von ISO verdrängt. Im Englischen wird bei der Empfindlichkeit auch von „speed film“ gesprochen, da ein Film schneller belichtet wird, wenn er empfindlicher auf Licht reagiert. Die Werte der einzelnen Filme ergibt sich aus der Formel Beleuchtungsstärke in Lux x Zeit, also der Belichtungszeit, bis auf dem Medium etwas Erkennbares erscheint. Bei Filmen finden sich die Angaben zur Lichtempfindlichkeit auf der Verpackung oder der Filmrolle. Die Empfindlichkeitswerte können zwischen analogen und digitalen Aufnahmemedien direkt übertragen werden.
Entfesselter Blitz
Der Begriff entfesselter Blitz bezeichnet die Arbeit mit einem von der Kamera räumlich entfernten Blitzgerät. Das Blitzgerät kann über ein Verbindungskabel, Infrarot oder Funk ausgelöst werden. Die Ansteuerung über einen anderen Blitz, den sogenannten Masterblitz, ist ebenfalls möglich. Werden für Aufnahmen längere Belichtungszeiten benötigt, kann die Bedienung des entfesselten Blitzes natürlich auch manuell erfolgen.

Für den entfesselten Blitz gibt es zahlreiche Anwendungsgebiete. So kann damit der ärgerliche Effekt der roten Augen verhindert werden. Wird das Blitzgerät hinter der Kamera aufgestellt, wird der Raum bei einer Aufnahme stärker ausgeleuchtet. Dieser Effekt wurde lange bei der Abbildung von Versammlungen in großen Räumen verwendet. Zudem lassen sich auf diese Weise auch größere Objekte wie Gebäude optimal aufnehmen. Zur Betonung eines bestimmten Teils eines Objektes kann der entfesselte Blitz näher an dem Motiv platziert werden, so dass der gewünschte Bereich stärker hervorgehoben wird. Steht das Blitzgerät seitlich am Objekt, wird bei der Aufnahme eine tiefere räumliche Wirkung dargestellt.

Entwicklung selbst gemacht
Die klassische Filmentwicklung ist ein chemisches Verfahren, das dazu dient, die Motive des Films auf Fotopapier zu bannen. Hierbei ist einiges zu beachten, doch mit etwas Übung sind bald auch Laien sicher bei der Arbeit, vor allem bei der Entwicklung von Schwarz-Weiß-Filmen. Die Grundlage der gelungenen Filmentwicklung ist eine Dunkelkammer, bei der ein Eindringen von Licht absolut ausgeschlossen ist, da die verwendeten chemischen Materialien wie die Fotoemulsion auf die meisten Lichtarten empfindlich reagieren, so dass der Film zerstört werden kann. Speziallicht mit bestimmten Wellenlängen bringt allerdings ein wenig Licht in die Düsternis der Dunkelkammer, ohne, dass die Materialien Schaden nehmen. Für Amateurentwickler ist bereits ein fensterloses Badezimmer geeignet, bei dem mögliche Lichteinfallquellen wie etwas Türspalten oder Schlüssellöcher abgedichtet werden.

Benötigte Gerätschaften

Darüber hinaus müssen einige Gerätschaften angeschafft werden. Dazu zählen eine Filmentwicklerdose, einen Filmpatronenöffner, vier Behälter für die benötigten Chemikalien, ein Thermometer, eine Stoppuhr, Mensuren und schlussendlich Filmklammern, um die Bilder zum Trocknen aufzuhängen. Die meisten dieser Gerätschaften sind recht günstig und müssen darüber hinaus nur einmal angeschafft werden. Die benötigten Chemikalien wie Entwicklerchemie, Essigsäure, Netzmittel und Fixierer müssen hingegen von Zeit zu Zeit neu besorgt werden.

Stammlösung ansetzen

Für die Entwicklung des Filmes wird zunächst eine Stammlösung der Chemikalien angesetzt. Ein Liter reicht in der Regel für zehn Filme. Das Mischverhältnis von Wasser und den chemischen Materialien ist normalerweise auf den Verpackungen angegeben, dieses sollte auch eingehalten werden. Grundlegend für eine erfolgreiche Entwicklung des Filmes ist die gleichmäßige Einhaltung der Wassertemperatur. Diese sollte nicht weniger als 18 und nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen.

Einsetzen in die Entwicklerdose

Für die folgenden Handgriffe ist einiges Fingerspitzengefühl nötig. Der Film muss in absoluter Dunkelheit von der Filmspirale auf die Spule der Entwicklerdose befördert werden. Selbst das Hilfslicht in der Dunkelkammer ist in dieser Phase der Filmentwicklung schädlich für das Material. Mit ein wenig Übung an Testfilmen sollten die wenigen Handgriffe allerdings auch bald sitzen. Für die weitere Entwicklung des Filmes ist es nötig, die richtige Entwicklungszeit herauszufinden. Diese ist bei SW-Filmen nicht immer gleich, sondern von Film zu Film unterschiedlich. Ein Blick auf das Datenblatt des jeweiligen Filmes sollte jedoch Aufschluss darüber geben.

Entwicklung

Nun kann die Chemie zu dem Film in die Dose gegeben werden, die Stoppuhr wird auf die jeweilige Entwicklungszeit eingestellt. Wichtig ist, die Chemie und den Film während dieser Zeit in Bewegung zu halten, um unterschiedliche Konzentrationen der Materialien zu vermeiden. Hierbei wird entweder die Dose gleichmäßig bewegt oder der Drehknopf genutzt, der sich an der Seite einiger Entwicklerdosen befindet. Dadurch wird die Filmspirale gleichmäßig bewegt. Ist die Entwicklungszeit um, wird der Entwickler zurück in sein Behältnis gegeben und das sogenannte Unterbrechungsbad vorgenommen, um die Dose von den Rückständen des Entwicklers zu befreien. Hierbei wird die Essigsäurelösung in die Dose gegeben. Die Flüssigkeit kann nach einer kurzen Einwirkzeit wieder abgegossen werden.

Fixierbad

Nun folgt das das Fixierbad, ein Prozess, der das Bild dauerhaft lichtbeständig macht. Hierfür wird die Fixierflüssigkeit ebenfalls in die Entwicklerdose gegeben und nach einer vom Hersteller vorgeschriebenen Einwirkzeit wieder abgegossen. Einer der letzten Schritte ist das Wässern, bei dem die offene Entwicklerdose mit Wasser ausgespült wird. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Wassertemperatur die Temperatur der zuvor verwendeten Chemikalien nicht zu sehr unterschreitet, da das Wässern sonst länger dauert und die Qualität der Aufnahmen darunter leidet. 

Netzmittelbehandlung, Spülen, Trocknen

Mit der folgenden Netzmittelbehandlung wird die Oberflächenspannung des Wassers auf dem Film aufgelöst, um eine spätere Trocknung ohne Rückstände zu gewährleisten. Hierfür wird der nun lichtbeständige Film aus der Entwicklerdose geholt und durch eine Schale mit Netzmittel gezogen. Idealerweise wird das Netzmittel mit destilliertem Wasser angesetzt, damit später eventuelle Kalkrückstände die Qualität nicht trüben. Schlussendlich wird der Film an einem möglichst staubfreien Ort mit den Filmklammern zum Trocknen aufgehängt. Nach 12 bis 24 Stunden sollte die letzte Restfeuchte der Emulsion getrocknet sein und der Film ist fertig.
Einheitszeit
Der Begriff Einheitszeit bezeichnet im Gegensatz zur Ortszeit die gemeinsame Zeit für ein größeres Gebiet. Die Einheitszeit gilt zum einen für Orte, die auf einem gemeinsamen Längengrad liegen. Zum anderen gilt die Einheitszeit innerhalb größerer zusammenhängender Organisationen oder Systeme wie einer Eisenbahngesellschaft oder eines Staates. Für Länder, die sich über mehrere Längengrade erstrecken, wurden mehrere einheitliche Zonenzeiten eingeführt, wobei sich die Einheitszeiten der einzelnen Regionen nach den mittleren Ortszeiten richten, sodass die Differenz von Einheitszeit zu Einheitszeit immer eine volle Stunde beträgt.
Epoche
Der Begriff Epoche bezeichnet in der Chronologie den Beginn einer Ära. Die Epoche ist als entgegen landläufiger Meinung nicht als Zeitraum zu verstehen, sondern als Zeitpunkt. Unter diesem Begriff wird zumeist ein einschneidendes Ereignis verstanden, sei es fiktiv oder historisch real, das sehr einschneidend und richtungsweisend für eine Gesellschaft und die nachfolgenden Generationen war. Moderne chronologische Aufzeichnungen datieren den Epochentag sogar auf die genaue Urzeit. Allerdings wird diese genaue Datierung bei Ereignissen in mit zunehmendem zeitlichen Abstand immer schwieriger, sodass bei mittelfristig zurückliegenden Epochen der Epochentag tatsächlich als Tag angegeben wird, bei noch länger zurückliegenden Ereignissen bezeichnet das Jahr den Epochentag. Zudem sollte vorsichtig mit der genauen Datierung umgegangen werden, da bei neu eingeführten Kalendersystemen die Kalendersysteme, die vorher galten, nicht angepasst wurden, sodass es in den verschiedenen Zeitrechnungen Diskrepanzen bei den Zeitpunkten einzelner Epochen gibt.

Ewiger Kalender
Der Ewige Kalender bezeichnet ein System, das auf Tabellen basiert und das die Grundlage für die Ermittlung eines Wochentages zu einem bestimmten Datum bildet. Darüber hinaus werden unter diesem Begriff Tabellen verstanden, welche die einzelnen Wochentage, das Datum sowie die einzelnen Feiertage anzeigt, sowie Kalenderanzeigen in komplexen Uhren oder in Programmen für den Computer, da in diesen die Datumsangaben zumeist über mehrere Jahre angezeigt werden, inklusive Schalttag und dessen eventueller Ausfall.

Aufbau des Ewigen Kalenders

Ein Ewiger Kalender muss wie ein herkömmlicher Kalender den einzelnen Wochentag und das zu ihm gehörige korrekte Datum angeben. Der Unterschied ist, dass er diese Daten für jeden Wochentag über einen längeren Zeitraum anzeigen, und dabei noch die Übersichtlichkeit eines Kalenders bewahren muss. Die Grundlage hierfür stellt ein spezieller Algorithmus dar.