Telefon:
0911 / 23 98 46 502

Farbdruck
Unter dem Begriff Farbdruck werden drei Verfahren der Drucktechnik zusammengefasst, bei der mehrere Farben zur Herstellung eines Bildes eingesetzt werden beziehungsweise eine einzelne Farbe. Das älteste Verfahren ist der sogenannte Dreifarbdruck oder das CMY-Modell, bei dem die Prozessfarben Cyan, Magenta und Gelb die Grundlage bilden. Beim sogenannten CMYK-Modell oder dem Vierfarbendruck kommt zu den Prozessfarben noch der Key hinzu, Schwarz als Kontrast. Beide Verfahren zählen zu den subtraktiven Farbmodellen. Der Nachteil dieser Verfahren ist, dass sie aufgrund der wenigen Grundfarben nicht das gesamte wahrnehmbare Farbspektrum abbilden können.

Heute am weitesten verbreitet ist allerdings der Mehrfarbendruck, da bei diesem Verfahren mehrere Farben verwendet werden und somit ein größerer Teil des wahrnehmbaren Farbspektrums abgebildet wird. Zur Realisierung der Mehrfarbentechnik werden die Druckmaschinen mit bis zu zehn Druckwerken ausgestattet, die jeweils eine Farbe enthalten.
Farbfotografie
Die Geschichte der Fotografie begann vermutlich 1826, als Joseph Nièpce seinen Hinterhof im Heliografie-Verfahren abbildete. Die Aufnahme gilt als erstes Foto der Welt. Die kommenden Jahrzehnte entstanden weitere Bilder, allesamt schwarz-weiß. Es sollte noch bis 1861 dauern, bis der erste Durchbruch bei der Farbfotografie gelang und der Schotte James Clerk Maxwell die erste Dreifarbenfotografie während eines Vortrages präsentierte. Seine Entwicklung basierte auf dem Prinzip der additiven Farbmischung, bei der die Spektralbereiche in Form farbigen Lichtes zusammengeführt werden. In den kommenden Jahren wurden weitere Verfahren entwickelt, wobei sich die subtraktive Farbmischung durchsetzen konnte, bei der bestimmte Spektralbereiche des weißen Lichtes durch Pigmente absorbiert werden, so dass die entsprechenden Farben nicht auf der Fotografie erscheinen.

In den folgenden Jahrzehnten wurden zahlreiche Bilder hergestellt, die allerdings Besonderheiten blieben, da das Verfahren der Farbfotografie und die Entwicklung der Filme sehr aufwendig waren und viele Fehlerquellen drohten. Erst in den 1930er Jahren fand die Farbfotografie eine weitere Verbreitung. Besonders in der angewandten Fotografie wie der Mode- oder der Werbefotografie fand sie Anerkennung, da diese Geschäftszweige die Ästhetik der farbigen Bilder sehr schätzten. Auch im Journalismus hielt die Farbfotografie nach 1945 Einzug. Die sonst doch recht experimentierfreudigen Künstler hingegen brauchten vergleichsweise lange, um sich der Farbfotografie gegenüber zu öffnen. Erst mit einer Ausstellung von William Eggleston im Jahr 1976 gelang der Durchbruch und die Kunst wandte sich der Farbfotografie zu. Allerdings haben sich die Künstler nie ganz von der Schwarz-Weiß-Fotografie gelöst, deren Ästhetik sie sehr schätzen. Heute sind Farbfotografien am weitesten verbreitet, doch die Schwarz-Weiß-Fotografie erlebt seit einigen Jahren sowohl bei professionellen Fotografen als auch bei Amateuren eine Renaissance.

Fehlersuche
Die Entwicklung eines Filmes ist besonders für unerfahrene Laien zu Beginn eine knifflige Sache. Doch auch erfahrene Fotografen sind vor Fehlern nicht gefeit. Zahlreiche Stolpersteine lauern auf dem Weg zum gelungenen Abzug. Besonders auf dem Weg zum Negativ können Missgeschicke geschehen, was sehr ärgerlich ist, denn die entstandenen Fehler sind in der Regel irreversibel, der Film zerstört. Eine Fehlersuche erklärt die häufigsten Missgeschicke.

So sind sogenannte Pinholes, winzige Löcher in der Emulsionsschicht, auf einen zu großen Unterschied zwischen dem pH-Wert der Entwicklerflüssigkeit und dem folgenden Unterbrechungsbad sowie auf Temperaturschwankungen während der Entwicklung des Filmes zurückzuführen, Bläschen hingegen auf die Oberflächenspannung des Entwicklers. Ungleichmäßige Streifen deuten auf zu wenig Entwicklerflüssigkeit in der Dose hin. Eine zu geringe Konzentration der Entwicklerflüssigkeit bewirkt eine Verfärbung der Negative ins rötlich-pinke bis violette. Sehr wichtig ist es, den Entwickler langsam in die Dose einzufüllen und diese dann ungleichmäßig zu bewegen, sonst entstehen Entwicklungswölkchen, da der Entwickler in Wellen über das Negativ rollt.

Eine Nachdunklung nach kurzer Lagerung kann ebenso eine ungenügende Wässerung als Ursache haben wie eine gelbe Spur über dem Bild, Kalkflecken deuten auf zu kalkhaltiges Wasser hin. Um dies zu vermeiden, sollte die Wässerung mit destilliertem Wasser vorgenommen werden. Eine Verschleierung und matte Streifen zwischen den Perforationslöchern entstehen durch eine ungenügende Fixage oder eine Überentwicklung des Filmes. Ein ungleichmäßiger horizontaler Streifen an den Rändern des Films wird hingegen dadurch verursacht, dass der Film den Rand der Spule berührt hat, so dass weder Entwickler noch Fixierer diese Stellen erreichten. Bei der Entwicklung des Filmes sollte dieser zudem wie ein rohes Ei behandelt werden, da übermäßige mechanische Einwirkungen zu Kratzern oder schmierigen Stellen führen. Durchsichtige Negative können entstehen, wenn der empfohlene Entwicklungszeitraum unterschritten wurde. Es kann jedoch auch sein, dass bereits Bedienfehler bei der Aufnahme zu einer Unterbelichtung geführt haben.
Fernauslöser
Ein sogenannter Fernauslöser ist, wie der Name schon sagt, ein Gerät, mit dem eine Kamera ausgelöst werden kann, ohne sich im Umfeld der Kamera zu befinden oder diese gar zu berühren. Dies kann auf mehrere Arten geschehen. Der klassische Fernauslöser ist der Drahtauslöser, ein mechanischer Bowdenzug. Diese Gerätschaft wird mit dem Auslöser der Kamera verbunden. Über den beweglichen Draht, der sich im Inneren des Bowdenzuges befindet, wird bei der Betätigung mit dem Daumen der Auslöser der Kamera betätigt. Mittels einer Feststellschraube kann bei manchen Varianten der Verschluss der Kamera eine längere Zeit offen gehalten werden. Eine Besonderheit des Drahtauslösers ist der sogenannte Doppel-Drahtauslöser, bei dem über zwei im Bowdenzug befindliche Drähte ebenso viele Kamerafunktionen bedient werden können. So werden beispielsweise bei Langzeitbelichtungen der Spiegel und der Kameraverschluss unabhängig voneinander angesteuert, was Verwackelungen vermeidet.

Weitere Varianten des Fernauslösers sind elektrische Verbindungen über Kabel, optische Lösungen per Infrarot oder Funkverbindungen. Fernauslöser per Lichtschranke werden häufig im Sicherheitsbereich eingesetzt. Pneumatische Fernauslöser hingegen sind mittlerweile weitgehend verdrängt. Dafür erfreut sich die Fernauslösung der Kamera per WLAN zunehmender Beliebtheit. Zahlreiche moderne Geräte weisen eine entsprechende Software auf, so dass sie bequem über den Computer angesteuert werden können. Der Fernauslöser kommt bei verschiedenen Anlässen zum Einsatz. So zum Beispiel, wenn der Fotograf selbst auf der Aufnahme erscheinen möchte, der Selbstauslöser jedoch aus irgendeinem Grund ungeeignet ist, etwa bei der Koordinierung einer größeren Menschengruppe, bei der die Zeit des Selbstauslösers nicht ausreicht. Auch in der Natur- und Tierfotografie, bei der die unmittelbare Anwesenheit des Fotografen störend wäre, wird der Fernauslöser eingesetzt.
Film
Der Begriff „Film“ bezeichnet sowohl Kunstformen der Bewegt- und der Einzelbilder als auch das physische Trägermaterial für eben diese Bilder, welche die Grundlage für diese Kunstform bilden. Die folgenden Erläuterungen behandeln das physische Trägermaterial im Bereich der Einzelbilder, also Filme, die in der Fotografie genutzt werden.

Beim fotografischen Film handelt es sich um ein Aufnahmemedium für Fotoapparate, die vor ihrer Entwicklung äußerst lichtempfindlich sind. Dieses Trägermedium entwickelte sich aus der Fotoplatte, die mit einer Emulsion überzogen war, dem sogenannten Emulsionfilm. Daraus leitete sich der Name für das neue Medium ab. Die gängigsten der heute verwendeten Filme bestehen aus einer durchsichtigen Folie aus Kunststoff, die ebenfalls mit einer lichtempfindlichen Fotoemulsion beschichtet ist.

Bevor der Film für Aufnahmen in der Kamera Anwendung findet, wird er als Rohfilm bezeichnet. Da er, wie bereits erwähnt, sehr lichtempfindlich ist, befindet er sich zum Schutz in einer Filmpatrone. Während den Aufnahmen wird der Film in der Kamera aus dieser Patrone herausgezogen und gezielt belichtet. Da er nach dieser Prozedur seine Lichtempfindlichkeit nicht verloren hat, wird er nach dem Ende der Aufnahmen in die Patrone zurückgespult, wo er bis zur Entwicklung sicher gelagert wird. Filme werden in unterschiedlichen Größen und verschiedenen Längen angeboten. Der am häufigsten verwendete Film ist ein 35-mm-Film für Kleinbildkameras mit einem Negativformat von 24 x 36 mm. Mit einem solchen Film sind je nach Ausführung bis zu 36 einzelne Aufnahmen möglich.

Der fotografische Film wird in drei Kategorien unterteilt. Die älteste verwendete Variante ist der sogenannte Schwarz-Weiß-Film, mit dem monochrome Bilder  angefertigt wurden und werden. Dieser wurde nach und nach vom einige Jahrzehnte später aufgekommenen mehrschichtigen Farbfilm verdrängt, mit dem naturgetreuere Aufnahmen angefertigt werden konnten. Seit einigen Jahrzehnten erlebt der Schwarz-Weiß-Film jedoch bei Amateurfotografen und vor allem bei Kunstfotografen eine Renaissance, da die besondere Ästhetik der monochromen Bilder wiederentdeckt wird. Die dritte Kategorie bezeichnet seltener verwendete Spezialfilme wie Infrarot-, Röntgen- oder Opalfilme.

Rohfilme können bei der Einhaltung einiger Regeln über längere Zeit gelagert und auch weiterhin angewendet werden, wenn das Verfallsdatum bereits überschritten ist. Die wichtigste Regel ist, dass die Filme möglichst kühl und bei einer hohen Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Je wärmer die Umgebungstemperatur und je geringer die Luftfeuchtigkeit ist, umso schneller wird die Emulsion, also die empfindliche chemische Schicht des Filmes, angegriffen und brüchig, SW-Filme verlieren ihren Kontrast, Farb- und Dia-Filme bekommen Farbstiche.

Auch bei der Archivierung der bereits entwickelten Filme sollte einiges beachtet werden. In diesem Fall sollte der Lagerort ebenfalls kühl sein, die Luftfeuchtigkeit sollte jedoch einen niedrigen Wert aufweisen. Idealerweise werden die Negative in speziellen Ordnerhüllen aus dem Fachhandel gelagert, beispielsweise in Pergaminhüllen, die eine Restfeuchtigkeit ableiten können. Zudem sollte vor der Archivierung genau darauf geachtet werden, dass die Negative von allen Chemieresten der Entwicklung befreit wurden, da diese dem Film schaden können. Zudem sollten die Filme nach der Entwicklung ausreichend getrocknet worden sein. Spezielle Lösungen können die Lebensdauer der archivierten Negative noch erhöhen. Diese sind jedoch in der Regel recht teuer.

Mit dem Aufkommen der Digitalfotografie ging die Bedeutung des klassischen fotografischen Filmes stark zurück, nach dem Jahr 2000 ist der Markt endgültig eingebrochen. In nur 12 Jahren ist der Handel mit den Filmen je nach Markt um bis zu 99 Prozent zurückgegangen. Der Hauptabnehmer für dieses Medium ist heute die Filmindustrie. Doch auch Künstler, Filmliebhaber und Anhänger des Retrotrends greifen gelegentlich zu Fotofilmen. Viele Hersteller sind allerdings dem Trend der Zeit gefolgt und konzentrieren sich auf die digitale Fotografie.
Filter
Sogenannte Filter dienen der Manipulation eines Bildes während dessen Entstehung. Diese optischen Elemente werden vor dem Objektiv der Kamera aufgeschraubt oder aufgesteckt. Je nach Bedarf stehen zahlreiche Filter zur Auswahl, die zumeist das in das Objektiv einfallende Licht reflektieren und entweder als Korrektur- oder Effektfilter dienen, die den Kontrast, die Farbsättigung oder das UV-Licht verändern. In welchem Maß der jeweilige Filter das Licht reflektiert, zeigt der sogenannte Filterfaktor.  Zudem können mit speziellen Filtern Elemente hinzugefügt werden. Zu den wichtigsten Filtern zählen die Farbfilter, die UV- und Infrarot-Sperrfilter, die Neutraldichtefilter und die Polarisationsfilter. Mit dem Aufkommen der digitalen Fotografie haben Filter ihre Bedeutung zunehmend verloren, da die Filterfunktion der Bildbearbeitungsprogramme eine effektive nachträgliche Bearbeitung ermöglicht. Lediglich Pol-, UV- und ND-Filter werden weiterhin eingesetzt. Zudem verfügen Digitalkameras in der Regel über einen zwischen Objektiv und Bildsensor eingebauten Infrarotfilter.
Fokus
Der Fokus bezeichnet den Abstand zwischen der fotosensitiven Fläche des Films oder des Sensors in der Digitalkamera und den ausgewählten, aufzunehmenden Objekten. Der Prozess der Fokussierung ist also die Entfernungseinstellung beziehungsweise die Einstellung der Kamera oder des Objektives zum ausgewählten Motiv, bis es scharf im Sucher, auf dem Film abgebildet oder vom Sensor der Digitalkamera erfasst wird. Dies ist mit den gängigen heutigen Objektiven ohne weiteres möglich, mit Ausnahme der Fixfokus-Objekte, die aufgrund ihrer Bauart nicht eingestellt werden können und einen größeren Entfernungsbereich nur unscharf abbilden. Um eine falsche Fokussierung per Hand – neben dem Verwackeln die häufigste Ursache für Bildfehler – zu vermeiden, wurde in den 1970ern der Autofokus entwickelt. Diese Funktion ist heute bei den meisten Kameras vorhanden. 
Format
Aufnahme ist nicht gleich Aufnahme und Motiv nicht gleich Motiv. Jedes Motiv erfordert sein eigenes Format. Der Begriff des Formates bezeichnet das Längen-Breiten-Verhältnis des ausgegeben Bildes. Im Laufe der Entwicklung der Fotografie haben sich zahlreiche Formen herausgebildet, die auf unterschiedlichste Motive und Wirkungen zugeschnitten sind und mit der Wahrnehmung des Betrachters spielen. Am weitesten verbreitet ist das sogenannte Querformat. Dies ist das Standard-Format aller gängigen Kameras mit APS-C- oder Vollformatsensor haben. Beim Querformat ist das Bild rechteckig, wobei die Breite des Bildes länger ist als die Höhe. Dies entspricht auch dem Ausschnitt der visuellen menschlichen Wahrnehmung. Das Querformat eignet sich daher für die meisten Motive. Allerdings kann das Verhältnis von Breite und Höhe von Kamera zu Kamera variieren. So sind Maße von 3:2 oder 4:3 möglich.

Das sogenannte Hochformat ist ähnlich wie das Querformat, nur um 90° gedreht. Dieses Format eignet sich hervorragend für Ganzkörperaufnahmen oder Portraits einzelner Personen. Doch auch in der Architekturfotografie und der Fotografie, bei der einzelne große Objekte wie Bäume im Mittelpunkt stehen, findet das Hochformat Anwendung. Seltener wird auf das quadratische Format zurückgegriffen, das in der Regel 6 x 6 cm groß ist. Bei einer Aufnahme mit diesem Format wirkt das Bild sehr neutral und ohne Akzente. Das quadratische Format wird häufig in der Portraitfotografie eingesetzt.

Noch seltener finden sich die sogenannten Extremformate, von denen das Panoramabild noch am weitesten verbreitet ist. Dieses zeichnen sich durch eine besondere Breite aus, die fast einen Rundumblick ermöglicht, der sogar über den maximalen Bildwinkel der Fisheye-Objektive hinausgeht. Lange Zeit war es schwer, qualitativ hochwertige Panoramabilder zu erstellen, die Anfertigung war sehr kostspielig. Doch auch hier stellte die Digitalisierung eine deutliche Zäsur dar. Heute ist es dank erschwinglicher Digitalkameras mit entsprechender Software möglich, schnell und einfach Bilder mit einem Bildwinkel von 360° herzustellen. Selbst zylindrische, kubische oder sphärische Panoramaaufnahmen sind möglich. Ein Nodalpunktadapter sowie spezielle Nachbearbeitungssoftware für den Computer erleichtern die Herstellung von Panoramabildern ungemein. Weitere Extremformate sind die Silhouettenformate sowie Formate mit einer speziellen geometrischen Form wie Sterne oder einer ovalen Gestaltung. Diese finden allerdings sehr selten Anwendung.
Fotoassistent
Der Begriff des Fotoassistenten bezeichnet den Angehörigen eines bestimmten Berufsfeldes. Diese Assistenten arbeiten zumeist auf freiberuflicher Basis, seltener in Festanstellung und gehen professionellen Fotografen bei der Vor- und Nachbereitung einer Fotosession zur Hand, wobei sie selbst ein umfangreiches technisches und fotografisches Wissen aufweisen.

Die digitale Revolution hat auch das Aufgabenfeld der Fotoassistenten durcheinandergewirbelt. Vor einigen Jahren noch lag das Hauptaugenmerk der Assistenten auf dem Laden und dem Entwickeln des Filmmaterials. Auch das Messen des Lichtes, die Vor- und Nachbereitung des Fototermins sowie der Auf- und Abbau des gesamten Equipments lag in ihrem Aufgabenbereich. Heute verbringt der Fotoassistent nach der Organisation die meiste Zeit am Computer, wo er die aufgenommenen Digitaldaten entwickelt und sichert sowie die Konfiguration der Kamera übernimmt.

Für den Beruf des Fotoassistenten existiert keine feste, geregelte Ausbildung. Allerdings sollten Fotoassistenten zumindest eine Ausbildung im Bereich der Fotografie vorweisen können und einige Praktika absolviert haben, um als Assistent gebucht oder angestellt zu werden. Die Tätigkeit als freiberuflicher oder festangestellter Assistent gilt vielmehr als ein einige Jahre andauerndes Zwischenspiel auf dem Wege zur eigenen Selbständigkeit als Fotograf. 
Fotomontage
Die Fotomontage ist eine spezielle Form der Collage, die jeder wohl noch aus der Schule kennt. Die Grundlage für die Collage, die im Kunstunterricht eingeübt wurde, ist eine Schere, bereits bestehendes Bildmaterial sowie Kleber. Mit der Schere werden die gewünschten Objekte ausgeschnitten oder oft auch ausgerissen und neu zusammengefügt. Bei der Fotomontage wird das fertige Produkt noch einmal abfotografiert und weiterverarbeitet. Eine weit aufwendigere Form der Fotomontage ist die sogenannte Negativmontage. Hierbei werden mehrere Negative neu zusammengesetzt und zusammen mit Masken auf demselben Positiv belichtet. Die Arbeit an der Negativmontage erfordert einiges Fingerspitzengefühl und Erfahrung, da mehrere Parameter wie Beleuchtung, Größe, Perspektive und Schärfe beachtet und aufeinander abgestimmt werden müssen.

Die Digitalisierung hat einiges einfacher werden lassen und Schere und Kleber in die Schublade verbannt. Die digitale Montage ist heute nicht zuletzt auch dank kostenlos erhältlicher und dennoch hochwertiger Bildbearbeitungsprogramme am weitesten verbreitet und auch von Laien anwendbar. Mit der richtigen Software ist der Monteur auch nicht mehr darauf angewiesen, die zweifellos immer noch verschiedenen wichtigen Parameter bis ins allerkleinste Detail zu beachten. Die zu bearbeitenden Bilder werden eingescannt, die gewünschten Details werden entfernt oder eingefügt. Danach wird das Bild am Computer retuschiert, bis die gewünschte Qualität der Montage vorhanden ist.

Die Fotomontage war und ist auch heute noch ein beliebtes Mittel sowohl in der Werbung als auch in der Kunst und Satire aber leider auch in der Propaganda. Schon früh wurde die Montage zur Manipulation eingesetzt oder um Menschen zu diskreditieren. Daher steht die Erstellung und Verbreitung von Fotomontagen zu Manipulationszwecken oder als Produktion gefälschter Beweise heute in den meisten Ländern unter Strafe.
Fotopapier
Fotopapier oder fotografisches Papier ist ein speziell entwickeltes Trägermedium für Fotos, das in verschiedenen Härtegraden hergestellt wird. Das klassische Fotopapier für Schwarz-Weiß-Bilder besteht aus einer Unterlage aus Papier oder Karton, das mit einem lichtempfindlichen Material beschichtet wurde. Fotopapiere für Farbfilme werden mit einer rot-, einer blau- und einer grünempfindlichen Schicht versehen, um alle Farben der Fotografie möglichst naturgetreu wiederzugeben. In einem optisch-fotochemischen Verfahren werden die auf einem Film befindlichen Bilder auf das Fotopapier gebannt. Seit einigen Jahren können die Bilder auch per Drucker auf das Fotopapier gebracht werden. Fotopapiere gibt es mit einer matten und einer glänzenden Oberflächenstruktur sowie einem Seidenraster, wobei das Papier mit einer glänzenden Struktur am weitesten verbreitet ist. Alle drei Strukturen reflektieren das Licht auf andere Art, was sich auf den Farbkontrast, die Farbtiefe und somit auf die Wirkung der Bilder auswirkt.
Fuji
Das Unternehmen Fujifilm wurde 1934 gegründet und stellte ursprünglich Materialien für Kinofilme her. Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen allerdings auf weitere Gebiete konzentriert und auf diese Weise stark expandiert. Ein großes Standbein des japanischen Konzerns ist und bleibt jedoch das Segment der Fotokameras, in dem Fuji ein breites Spektrum anbietet, von günstigen Einsteigerkameras bis hin zu Digitalkameras, die professionellen Ansprüchen genügen. Als Einsteigermodelle von Fuji eignen sich vor allem die preiswerten FinePix-Modelle, die wahlweise mit CCD- oder CMOS-Sensoren ausgestattet sind. Die wichtigste Produktreihe der Japaner sind seit dem Jahr 2000 digitale Spiegelreflexkameras, die zunächst auf Modellen des Konkurrenzunternehmens Nikon beruhten, wodurch die Fuji-Kameras ebenfalls mit Objektiven von Nikon ausgerüstet werden konnten. Seit wenigen Jahren hat Fuji ebenfalls digitale Sucherkameras für anspruchsvolle Profis im Programm. Die Basis des Kamerasegments bilden jedoch Einwegkameras sowie analoge Kleinbild-Sucherkameras.
Feiertage
Der Feiertag, der auch als Festtag bezeichnet wird, ist ein Tag, der ursprünglich zu einem religiösen Anlass begangen wurde. Heute können jedoch auch weltliche beziehungsweise politische Anlässe einem Feiertag zugrunde liegen. Allgemein wird darunter ein Tag verstanden, der vom Werktag abgegrenzt ist, an welchem die Arbeit ruht und an dem eine besondere Feiertagsruhe herrscht. Feiertage können zu einem bestimmten Datum stattfinden, wie die Weihnachtsfeiertage am 25. und 26. Dezember oder der Neujahrstag am 1. Januar, oder jährlich auf einem unterschiedlichem Datum liegen, wie Karfreitag. Der Brauch der Feier- beziehungsweise Festtage ist weltweit verbreitet, wobei sich die Anlässe der Feiertage und ihrer Daten von Kulturkreis zu Kulturkreis unterscheiden.

Französischer Revolutionskalender
Der Französische Revolutionskalender beziehungsweise der republikanische Kalender wurde, wie der Name schon sagt, anlässlich der französischen Revolution im Jahr geschaffen, basierte jedoch auf den grundlegenden Eckdaten des gregorianischen Kalenders. Der Grund für die Schaffung des neuen Kalenders war, dass die Revolution Staat und Kirche voneinander getrennt hatte, sodass statt der christlichen Eckpunkte der Zeitrechnung nun weltliche Daten eingeführt werden sollten. Darüber hinaus sollte das den Kalender strukturierende Dezimalsystem das Zeitalter der Vernunft symbolisieren. Aufgrund dieses Systems war der neue Kalender allerdings schnell unbeliebt, da er eine Woche einführte, die zehn Tage dauerte. Damit gab es nur noch alle zehn Tage einen freien Tag, am Ende des Jahres kamen einige Feiertage hinzu. Der Beginn eines Jahres wurde im Französischen Revolutionskalender auf das Herbstäquinoktium gelegt.

Geltungsbereich

Offiziell galt er ab 1792, seine Daten gehen allerdings zurück bis in das erste Jahr der Revolution. Der Zeitraum vom 15. Juli, der Tag der Erstürmung der Bastille, bis zum 31. Dezember 1789 wurde rückwirkend als Jahr I der Freiheit bezeichnet, das gesamte Jahr 1790 als Jahr II. Die Wochen vom 10. August bis zum 21. September 1792 wurden mit Jahr I der Gleichheit betitelt, der nachfolgende Zeitraum vom 22. September, dem Tag der Abschaffung der Monarchie, bis zum 31. Dezember 1792 mit Jahr I der Republik. Auch die einzelnen Monate erhielten neue Namen, die sich auf meteorlogische und agrartechnische Begriffe bezogen, welche die jeweilige Jahreszeit dominierten. Der Französische Revolutionskalender galt nicht nur in der neu geschaffenen Republik, sondern auch in den Teilen Europas, die im frühen 19. Jahrhundert zum französischen Staatsgebiet gehörten. In diesen Regionen diente er als Grundlage in öffentlichen Angelegenheiten. Der Kalender galt bis zum 31.12.1805, am Neujahrstag 1806 führte Napoleon der I. den gregorianischen Kalender wieder ein. Ab 1871 erlangte die Zeitrechnung in der Pariser Kommune noch einmal für kurze Zeit Geltung. 
Fotobuch und -kalender
Bei Fotobüchern und Fotokalendern handelt es sich um Druckerzeugnisse, die zumeist private Bilder von Personen enthalten. Das Fotobuch hat in den vergangenen Jahren zunehmend das klassische Fotoalbum ersetzt. Zahlreiche Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren vor allem im Internet etabliert und bieten an, die Bilder von Menschen in hochwertiger Qualität zu drucken und professionell zu einem Buch oder einem Kalender zu binden. Auch Drogerien und Fotografen vor Ort übernehmen derartige Aufträge. Zumeist können diese Erzeugnisse noch durch persönliche Widmungen, Texte oder durch vorgefertigte Effekte individualisiert werden. Es ist recht einfach, sein persönliches Fotobuch zu erhalten. Die Bilder, die in digitaler Form vorhanden sind, können per Internet an das Unternehmen geschickt und ein entsprechender Auftrag für die Erstellung eines Fotobuches oder Kalenders vergeben werden. Die meisten Unternehmen nehmen die Fotos auch entgegen, wenn sie sich auf physischen Datenträgern wie CDs oder DVDs befinden. Diese müssen allerdings per Post an die Unternehmen gesandt werden. In einigen Fällen übernehmen die Hersteller von Fotobüchern und -kalendern auch Druckaufträge, deren Grundlage ältere Fotonegative oder Fotos sind. Dieser Auftrag fällt in der Regel allerdings etwas teurer aus, da die Filme oder Bilder zunächst mit Spezialscannern digitalisiert werden müssen. Fotobücher oder -kalender sind bei richtiger Verarbeitung überaus haltbar und eignen sich als ideales Geschenk für jede Gelegenheit.
Frühling
Der Frühling, der im Volksmund auch Lenz oder Frühjahr genannt wird, bezeichnet eine der vier Jahreszeiten. Der veränderliche Sonnenstand sorgt dafür, dass der Frühling jährlich sowohl auf der Nord- als auch der Südhalbkugel stattfindet, allerdings zeitlich versetzt. Herrscht auf der Nordhalbkugel Frühling, ist auf der Südhalbkugel Herbst und umgekehrt. Daher wird auch in Nord- und Südfrühling unterschieden.

Bestimmung

Der Frühlingsbeginn kann auf drei verschiedene Arten festgestellt werden, welche die Jahreszeit alle drei zu unterschiedlichen Zeiten festmachen. Sowohl die astronomische als auch die meteorologische Bestimmung setzen den Beginn der Jahreszeit zu einem relativ festen Zeitpunkt fest. In der Meteorologie beginnt der Frühling der Nordhalbkugel immer am 1. März, der Südhalbkugel am 1. September. Auf beiden Halbkugeln der Erde ist der Frühling aus meteorologischer Sicht wie alle Jahreszeiten genau drei Monate lang. Diese Einordnung dient einer besseren statistischen Bearbeitung. Aus astronomischer Sicht beginnt der Frühling auf beiden Erdhälften mit dem jeweiligen Frühlingsäquinoktium, also am 20. Oder 21. März im Norden und dem 21. September im Süden der Erde. Die Jahreszeit endet mit der Sommersonnenwende am 21. Juni beziehungsweise am 21. Dezember. Die phänologische Bestimmung des Frühlings ist im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Deutungen gleitend. Die Phänologie bestimmt den Frühlingsbeginn anhand des Aufblühens von Pflanzen, die für den Frühling charakteristisch sind, wie die Schneeglöckchen. Da die Wetterlage in jedem Jahr zu Beginn des Lenz anders ist, können Pflanzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufblühen, sodass der Frühling aus phänologischer Sicht im Norden sowohl im Monat März als auch im April oder erst im Mai eintreten kann, auf der Südhalbkugel im September, Oktober oder November.

Auswirkung

Die Jahreszeit Frühling wird von den meisten Menschen in der Regel als positive Zeit bewertet. Dank der höheren Intensität des Lichtes werden die Hormone Serotonin und Dopamin ausgeschüttet, was für ein höheres Glücksgefühl bis hin zur Euphorie sorgt. Auch Sexualhormone werden stärker ausgeschüttet. Andererseits kann es bei einigen Menschen auch vorkommen, dass das Schlafhormon Melatonin gebildet wird, der Volksmund spricht in diesem Fall von der sogenannten „Frühjahrsmüdigkeit“.

Soziokulturelle Bedeutung

Kulturell wird der Frühling zumeist mit einer erhöhten Fruchtbarkeit von Flora und Fauna, mit neu aufkeimendem Leben verbunden. Viele Kulturen feiern daher jährlich Frühlingsfeste und Frühlingsriten. So ist in vielen Regionen Europas noch der aus dem Heidentum stammende Ritus in Brauch, einen Maibaum aufzustellen. Der hölzerne Stamm mit dem darüber gehängten Kranz hat eine sehr starke sexuelle Konnotation. Auch die Eier, die zum Osterfest verteilt wurden, verkörperten ursprünglich die Fruchtbarkeit der Jahreszeit. Die Bedeutung des Frühlings als Jahreszeit der Liebe und der Fruchtbarkeit hat natürlich auch in die geflügelten Worte des Volksmundes Einzug gehalten. So wird von Frühlingsgefühlen gesprochen, wenn ein Mensch sich frisch verliebt hat. Der Begriff des „zweiten Frühlings“, bezeichnet eine Person im höheren Alter, die sich noch einmal verliebt.