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iPhoto
Bei iPhoto handelt es sich um ein Programm zur Verwaltung von graphischen Daten. Es ist Teil des umfangreichen iLife-Paketes, in dem ebenfalls die Verwaltungsprogramme GarageBand für Musik, iMovie und iDVD für Filme und DVDs sowie iWeb enthalten sind. Das Programm iPhoto wird ausschließlich von dem Betriebssystem Mac OS X unterstützt.

Es ist eine recht einfache Bilddatenbank, in der die auf dem Rechner befindlichen Aufnahmen in Alben sortiert werden können. Darüber hinaus bietet iPhoto Basisfunktionen zur Bildbearbeitung an, wie Änderung des Kontrastes oder der Helligkeit, Schärfen oder Drehen sowie einen Weißabgleich. Zudem können Objekte retuschiert und rote Augen entfernt werden. Seit dem Update auf iPhoto 8 an verfügt das Programm über eine automatisch Gesichtserkennung, zudem können Gesichter einzelnen Personen zugeordnet werden. Auch um eine Geotagging-Funktion wurde iPhoto 8 erweitert, bei welcher die jeweiligen Bildinformationen nun mit Koordinaten versehen und das Bild verortet werden kann.

Beim Update auf iPhone 9 wurde die Datenbank erweitert, so dass das Programm nun in der Lage ist, bis zu 250.000 Bilder zu verwalten. Zudem kann die Bilddatenbank nun auch auf dem iPhone und dem iPad genutzt werden. Die verwalteten Bilder können darüber hinaus mit dem Update in verschiedener Form bei Kodak bestellt werden. Zum Jahreswechsel 2014/2014 wird es keine Updates für iPhone mehr geben. Die Bilddatenbank wird zusammen mit Aperture, einem Programm für Fotografen, das den Arbeitsablauf bei der Nachbearbeitung optimiert, eingestellt und durch ein neues Fotoprogramm für OS X Yosemite ersetzt.
ISO
ISO ist der Begriff für die International Organisation for Standardisation, zu Deutsch Internationale Organisation für Normung. Seit 1946 erarbeitet die ISO internationale Normen für alle Bereiche, ausgenommen Telekommunikation und Elektronik. In der Organisation arbeiten derzeit Vertreter aus 150 Ländern.

Im Bereich der Fotografie hat die ISO Normen für die Lichtempfindlichkeit, den Aufnahmesensoren und dem Fotopapier entwickelt und in der neueren ISO-Norm formuliert. Die neue ISO-Norm ersetzt die älteren Normen der Organisation ASA und DIN.
Iden
Bei den Iden beziehungsweise Eidus oder Idus handelt es sich um spezielle Tage in den Fasti, den Gerichts- und Festtagen des römischen Kalenders. Im März, Mai, Juli und Oktober lagen die Iden auf dem 15. Tag des Monats, in den anderen Monaten auf dem 13. Tag. Diese Tage gehörten im römischen Kalender neben den Nonen, den Terminalien und den Kalenden zu den vier Feiertagen jedes Monats, bezeichneten ursprünglich die Mondviertel und waren dem Gott Jupiter gewidmet. In die Geschichte eingegangen sind die sogenannten „Iden des März“. Cäsar wurde von dem römischen Beamten Spurinna gewarnt, er solle sich vor den Iden des März hüten. Kurze Zeit später wurde Cäsar in eben jenem Zeitraum getötet.
Islamischer Kalender
Neben dem gregorianischen Kalender ist in einigen islamischen Ländern auch der islamische Kalender in Gebrauch. Die islamische Zeitrechnung basiert auf einem reinen Mondkalender und wird hauptsächlich für religiöse Zwecke gebraucht. Der 1. Muharram des Jahres 1 AH (Anno Hegirae) bezeichnet den Beginn des islamischen Kalenders. Nach dem gregorianischen Kalender ist dieser Tag der 16. Juli 622. 

Das Mondjahr im Islam

Das islamische Mondjahr besteht aus zwölf Monaten, die beginnen, wenn sich nach dem Neumond die erste Sichel zeigt. Die Monate sind durchschnittlich 29,5306 Tage lang, wobei sie im Wechsel 29 und 30 Tage aufweisen. Das Jahr ist 354,3671 Tage lang und damit elf Tage kürzer als das Sonnenjahr. Allerdings sind die Kalender in den einzelnen islamischen Kulturen nicht einheitlich, da einige die Datierung religiöser Festtage wie den Ramadan ausschließlich über die Beobachtung des Mondes vornehmen, wodurch Ungenauigkeiten entstehen, da die Beobachtung des Mondes vom Standort des Beobachters abhängt. Wieder andere Länder benutzen eine Formel, um den Kalender im Voraus zu berechnen. Allen Kalendern gemein ist, dass die Woche sieben Tage aufweist, mit dem Sonntag beginnt und mit dem Samstag endet, wobei der Freitag ein Feiertag ist. In allen islamischen Kalendern ist für das weltliche Leben jedoch auch ein Sonnenkalender in Gebrauch, da Mondkalender sich nicht für die Landwirtschaft eignen.

Geschichte des islamischen Kalenders

Die Grundlage des islamischen Kalenders bildete der altarabische Kalender, der jedoch modifiziert wurde, da es sich dabei um einen kombinierten Lunisolarkalender handelte. Dieser Kalender war ebenfalls sehr ungenau und einige Tage kürzer, sodass alle zwei oder drei Jahre ein Schaltjahr eingeführt wurde, das einen ganzen Monat länger war. Dies geschah, damit sich der Jahresbeginn, der im Herbst stattfand, nicht verschob. Der Kalender kombinierte religiöse und weltliche Zwecke und wurde vor allem zur Bestimmung von Markttagen und religiösen Festen genutzt. Nachdem Mekka erobert wurde, schaffte man den Schaltmonat ab und schuf so den reinen Mondkalender, den der heutige islamische Kalender darstellt. Der Grund war, dass islamische Gelehrte den Brauch des Schaltmonats als eine heidnische Tradition ansahen.